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Xi + Kissinger 2016

                                               
Eigenartige “old friends”
Die Blutspur dieses Erzfeindes der um ihre Freiheit kämpfenden Völker der ‘Dritten Welt’  findet sich auf allen Kontinenten. Von der US-gesteuerten massiven weltweiten Mord- und Folter-‘Operation Condor’ in den 70er und 80er Jahren über die Unterstützung der völkerrechtswidrigen Invasion Osttimors durch Indonesien 1975, die massive Bombardierung des neutralen Kambodscha in der Endphase des Vietnamkriegs bis hin zu seiner Rolle beim Putsch in Chile 1973 und im ‘schmutzigen Krieg’ der Argentinischen Militärdiktatur (1976 - 1983) gegen das eigene Volk - um nur einige Beispiele zu nennen. Und so sagte beispielsweise Roger Morris über seinen einstigen Chef: „Wenn wir Henry Kissinger nach den gleichen Maßstäben beurteilen, wie wir es mit den anderen Staatschefs und Politikern in anderen Gesellschaften getan haben, z. B. in Deutschland und Japan nach dem Zweiten Weltkrieg, dann wird er sicher irgendwann als Kriegsverbrecher verurteilt werden.”

“And they spoke their onlv words in Enqlish: ‘Johnson, Nixon. Kissinger’ ” - singt Joan Baez über ihre Erfahrungen mit Kindern auf den Straßen Vietnams in der Zeit der schweren Bombardierungen durch die USA.   https://youtu.be/PgDm85StSQs

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“Es gibt keine rechten Weltverbesserer.” (Dietmar Bartsch)

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“Ich sage mit aller Verantwortung, dass diese ‘Erklärung’ eine leere Drohung ist, hinter der keine realen Kräfte und Möglichkeiten stehen. Wir haben hier in Tschetschenien ausgezeichnet ausgebildete und bis an die Zähne bewaffnete Banditen aus 51 Ländern vernichtet. Hier haben die Mitarbeiter der besten Geheimdienste der Welt ihre Leben ruhmlos verspielt. Der Rest ist eiligst davongelaufen.”
( Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der Nordkaukasus-Republik Tschetschenien, zu dem youtube-Video der Terrormiliz IS, in dem die Islamisten zum Dschihad gegen Russland aufrufen und Drohungen gegen Präsident Wladimir Putin äußern.)

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Betr. Frau Merkel: “Wer zu spät geht, den bestraft das Leben.”

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goodbye murderer-ori

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“Vom Standpunkt der Außenpolitik der USA wäre Hillary für die Außenwelt die schlimmste politische Chimäre gewesen, die man sich vorstellen konnte.”
(Alexej Puschkow, Mitglied des Oberhauses des russischen Parlaments) 
  Mehr auf:
                                                                       
sputniknews.com

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80ooo
Video: NATO Manöver März - Juli 2016

“Wir machen eine Politik, die sich nahtlos an das anschließt, was im Kalten Krieg gewesen ist, und wenn ich in Russland, in Moskau sitzen würde, und mir diese Entwicklungen an der Westgrenze ansehen würde, dann würde ich doch mit Sicherheit zu einem Schluss kommen: Das ist die gleiche Politik, die Adolf Hitler und Napoleon betrieben haben.”
(Willy Wimmer, früherer verteidigungspolitischer Sprecher der CDU und Ex-Staatssekretär beim Bundesverteidigungsminister)

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                                                     Lenin - mal etwas anders

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»Ihr nennt es Normalisierung der  Beziehungen zwischen Kuba und den USA. Ich nenne es Vorbereitung eines  Staatsstreiches. Die USA werden nie und nimmer  normale  Beziehungen zu Kuba aufnehmen. Es wird nicht mehr lange dauern, da  werden die USA auch Kuba annektieren. Nichts anderes wird im Pentagon  vorbereitet. Die Opposition wird bereits  aufgebaut und  gut bezahlt.«  (Petra Cettinich in jW vom 3.3.16)

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                                                 (Quelle:  de.sputniknews.com)

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“Die Politik, so wie wir sie kennen, hat ihr letztes Röcheln im vergangenen Sommer dort von sich gegeben, wo sie vor mehr als 2.000 Jahren geboren wurde, in Griechenland, und Alexis Tsipras war ihr Totengräber. In den Grabstein sind jene Worte gemeißelt, die der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble anstelle des Totengebets sprach: »Man kann nicht zulassen, dass Wahlen etwas ändern.« Bitte schön. Damit ist alles gesagt.”
(Julien Coupat + Eric Hazan, 24.1.16 in Libération)

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Kürzlich war Herr Gauck in China und hat „mit den Kadern der Parteischule über Marxismus und Kommunismus in Theorie und Praxis geredet, dass selbst die gestaunt hatten", weiß der „Tagesspiegel" zu berichten. Der Theologe verkündete also offenbar im Auftrag seiner Klasse die Worte von der Befreiung der Menschheit durch den Kapitalismus.
Dabei sollte er es besser wissen, kommt er doch bekanntlich aus der DDR, die als einziger deutscher Staat keinen anderen Staat überfiel, die das Recht auf Arbeit, auf eine sichere Zukunft ihrer Jugend, die Gleichberechtigung der Geschlechter durchsetzte, die es ermöglichte, dass jeder ihrer Bürger von seiner Arbeit menschenwürdig leben konnte, die für preiswerten Wohnraum sorgte, die ihre Bürger vor Nazis und vor der Ausbeutung durch Banken und Konzerne schützte, deren Entwicklungshilfe HILFE und keinen Würgegriff für andere Länder bedeutete.
Man staunt immer wieder aufs Neue, wenn diese Befreiungstheologen des Kapitals der Menschheit zu erklären versuchen, dass die Erde eine Scheibe sei, sind sie selbst doch in Wahrheit die Garanten für die Befreiung von allem, was Voraussetzungen für Frieden und sozialen Fortschritt auf diesem Planeten schaffen kann. (nach: Werner Sarbok, uz 1. April 2016)

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»Führung meint eine kluge Anwendung militärischer Gewalt.«  (Obama in seiner Abschiedsrede; zum fortdauernden Anspruch Washingtons auf die internationale Führungsrolle) 

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“Wir schaffen das”  . . . . .   Asylrecht ab. (Merkel)

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 »Aus tiefstem Herzen lasst uns gemeinsam sagen: Keine Familie ohne Wohnung, kein Bauer ohne Land, kein Arbeitnehmer ohne Rechte, kein Mensch ohne die Würde, die die Arbeit bedeutet. Liebe Schwestern und Brüder: Setzt euren Kampf fort. Das tut uns allen gut. Er ist ein Segen für die Menschheit.«
(Papst Franziskus vor den Teilnehmern an dem Welttreffen der sozialen Bewegungen,
Rom, 28. Oktober 2014)

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»Die USA können keine Kriege mehr gewinnen. Sie sind am Ende ihrer finanziellen, ökonomischen und auch politischen Kraft. Was sie sich immer noch leisten, sind angebrochene Kriege: Im Irak, in Libyen, in Syrien. Demnächst auch in der Ukraine? Die Kriege dauern an, weiten sich aus, verursachen ein ständiges Armageddon, eine endzeitliche Entscheidungsschlacht ohne wirkliche Entscheidung. Die Welt tanzt den Apokalypso, die Musik spielen die USA, bezahlt wird die Vorstellung mit dem Blut der Völker.«
www.rationalgalerie.de

Apokalypso

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»Es scheint, als hätten einige Mitglieder der aktuell noch herrschenden Klasse - Politiker, Wirtschaftsvorstände, Aufsichtsratsvorsitzende, Chefs von Energiekonzernen, Waffenhersteller und -dealer - eine Ahnung von der Veränderung, als röchen sie ihren Untergang. Das Ende des umjubelten Wachstums, das alles zum Explodieren bringt, das Ende des Patriarchats, das Ende des Neoliberalismus, das wittern sie. Und deshalb wollen sie so viele Menschen wie möglich mit in den Abgrund reißen. Schnell noch mal so richtig Scheiße bauen.«
(Sibylle Berg auf Spiegel online)

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»Ich kann mich grämen, wenn mir die Mimi krank wird, oder wenn dir etwas fehlt. Aber wenn die gesamte Welt aus den Fugen geht, da suche ich nur, zu begreifen, was und weshalb es passiert ist, und hab ich meine Pflicht getan, dann bin ich weiter ruhig und guter Dinge.«
(Aus einem Brief Rosa Luxemburgs an Luise Kautsky)

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»Hegels Philosophie ist eine Retrospektive des  Denkens, das sich in seinem Gewordensein erkennt  und sein Werden  als Geschichte entdeckt, die mit  der Natur anhebt.«
(Dieter Kraft)

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»Jeder Mensch, der die  Freiheit  liebt, schuldet der  Roten Armee mehr, als er  jemals bezahlen kann.«  (Ernest Hemingway)

ruhm den Helden
       zum 70. Jahrestag der Befreiung , am 8. Mai 2015

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Es fällt schwer, im Sozialismus die Lösung zu erkennen, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, über die alltäglichen Verbrechen des Kapitalismus schulterzuckend hinwegzusehen.

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»Wenn Washington Bomben wirft und in 13 Jahren ohne Kriegserklärung in sieben Länder einfällt, dann ist das keine Aggression. Eine Aggression findet erst dann statt, wenn Rußland die mit 97 Prozent der Stimmen zustandegekommene Petition der Krim zur Wiedervereinigung mit Rußland annimmt.«
(Paul Craig Roberts, US-Ökonom und Staatssekretär unter Ronald Reagan )

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»Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass der deutsche Faschismus bereits das Maximum der dem Imperialismus innewohnenden kriminellen Energie ausgeschöpft hat.«
(Prof. Heinz Karl, Historiker, Berlin)

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»Wenn eine vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist das ein genauso verabscheuungswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris.«
(Sarah Wagenknecht)

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»Man muss kein Marxist sein, man muss nur Balzac gelesen haben, um zu wissen, dass hinter jedem großen Vermögen ein großes Verbrechen steht.«
 (Lafontaine)

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»Die meisten heutigen Mainstream- Journalisten sind feige, angepasst, träge und zu fast jeder Schandtat bereit.«
(aus jW 12.12.14)

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»Die allgemeine Bildung ist nur ein Vorstadium des Communismus.«
(Nietzsche, Nachlaß / Fragmente)

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»Man kann aber ganz gut selbst Börsianer und zu gleicher Zeit Sozialist sein und deshalb die Klasse der Börsianer hassen und verachten. Wird es mir je einfallen, mich zu entschuldigen dafür, dass ich einmal Associé [Mitinhaber] einer Fabrik gewesen bin? Der sollte schön ankommen, der mir das vorwerfen wollte. Und wenn ich sicher wäre, an der Börse morgen eine Million profitieren zu können und damit der Partei in Europa und Amerika Mittel in großem Maß zur Verfügung zu stellen, ich ging sofort an die Börse.«
(Friedrich Engels an Eduard Bernstein, 27. Februar/1. März 1883, MEW Bd. 35, S.444)

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Heinrich Heines Zugeständnis an die Philosophie,  an ihre Tatkraft:
»Der Gedanke will Tat, das Wort will Fleisch werden. Und wunderbar! Der Mensch, wie der Gott der Bibel, braucht nur seinen Gedanken auszusprechen, und es gestaltet sich die Welt. Die Welt ist  die Signatur des Wortes. Dieses merkt  Euch, ihr stolzen  Männer der Tat. Ihr seid nichts als unbewußte Handlanger der Gedankenmänner, die oft in demütiger Stille euch all Euer Tun aufs bestimmteste vorgezeichnet haben.«

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Unter den Talaren-2
            (9. November 1967 in der Universität Hamburg)

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»Geschäftsleute kommen selten, selbst zu Festen und zur Zerstreuung, zusammen, ohne dass das Gespräch in einer Verschwörung gegen die Allgemeinheit endet.«
 (Adam Smith)

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»Das Geschäft gedeiht auf Trümmern. Städte werden zu Schutthaufen, Dörfer zu Friedhöfen, Länder zu Wüsteneien, Bevölkerungen zu Bettlerhaufen, Kirchen zu Pferdeställen; Völkerrecht, Staatsverträge, Bündnisse, heiligste Worte, höchste Autoritäten in Fetzen zerrissen; jeder Souverän von Gottes Gnaden den Vetter von der Gegenseite als Trottel und wortbrüchigen Wicht, jeder Diplomat den Kollegen von der anderen Partei als abgefeimten Schurken, jede Regierung die andere als Verhängnis des eigenen Volkes der allgemeinen Verachtung preisgebend; und Hungertumulte in Venetien, in Lissabon, in Moskau, in Singapur, und Pest in Russland, und Elend und Verzweiflung überall.
Geschändet, entehrt, im Blute watend, von Schmutz triefend - so steht die bürgerliche Gesellschaft da, so ist sie. Nicht wenn sie, geleckt und sittsam, Kultur, Philosophie und Ethik, Ordnung, Frieden und Rechtsstaat mimt; als reißende Bestie, als Hexensabbat der Anarchie, als Pesthauch für Kultur und Menschheit - so zeigt sie sich in ihrer wahren, nackten Gestalt.«
(Rosa Luxemburg, 1916)

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 » . . und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.«
(Heinrich Heine)

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Nominaler Sozialismus

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»Das Übel gedeiht nie besser, als wenn ein Ideal davorsteht.«
 (Karl Kraus )

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»Ob jemand Wechsel fälscht, sagt nichts über sein Geigenspiel.«
 (Oscar Wilde)

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Die Ware ist der dingliche Ausdruck der zwischen den Menschen herrschenden Beziehungen.
Die Ware ist der dingliche Ausdruck eines gesellschaftlichen Prozesses.

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Neonazis = Straßenkampfreserve der Bourgeoisie

 

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». . . sind noch tief erfüllt von der esoterischen Weisheit kleiner geschlossener, aufeinander eingearbeiteter Grüppchen.«
(Lukacs, Zerstörung der Vernunft, S. 425)

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GOM  -  Good Old Marxism

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»Mein Beitritt zur Kommunistischen Partei ist die logische Folge meines ganzen Lebens, meines ganzen Werkes«
(Pablo Picasso)

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Literaturkenntnis schützt vor neuen Erkenntnissen

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»Die höchste Form der Politisierung der Schule ist ihre Entpolitisierung.«
(Hans Preiss, IG Metall)

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«Alles, was ist, endet.«
(Richard Wagner)

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Die Menschen ähneln mehr ihrer Zeit als ihren Eltern.

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 »Sehen Sie: Wir haben in Europa und Marokko oder in welchem Teil auch immer der Welt gegen die Faschisten gekämpft, und heute gibt es hebräische Faschisten, wie der israelische Außenminister Avigdor Lieberman. Ist seine Partei (Jsra'el Beitenu) nicht faschistisch?«
(Simon Levy)

Wenn Juden Faschisten sein können, dann hat sich etwas verändert.

 

jaffa

 

Dann muss man mit den aktuellen Termini neue, andere Fragen stellen. In einer Zeit, in der Israel in den Gaza-Streifen eingedrungen ist und ihn zerstört hat.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32318/1.html
http://www.beytenu.org/

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 . . . auf westdeutsches (Geistes-, Kultur-, Sprach-, politisches, Trink-)-niveau heruntergebracht

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sacrificium intellectus

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»Das Typische läßt kühl, nur das als individuell Verstandene macht, dass wir außer uns geraten.«
(Th. Mann, Dr. Faustus, S. 630)

»Nicht genug ist das diesen Männern zu danken, und es beweist, daß die Demokratie der Westländer, bei aller Überholtheit ihrer Institutionen durch die Zeit, aller Verstocktheit ihres Freiheitsbegriffs gegen das Neue und Notwendige, wesentlich doch auf der Linie des menschlichen Fortschritts, des guten Willens zur Vervollkommnung der Gesellschaft liegt und der Erneuerung, Ausbesserung, Verjüngung, der Überführung in lebensgerechtere Zustände ihrer Natur nach fähig ist.«
(Th. Mann, Dr. Faustus, S. 452)

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- ZEIT: Würden Sie denn Ihre Kunst als links bezeichnen?

- Hrdlicka: Da wäre ich mir nicht so sicher. Die 68er jedenfalls konnten mit meinen Skulpturen nicht besonders viel anfangen. Die sagten immer, es würde ihnen das Positive fehlen.

- ZEIT: Das waren dann auch die Themen Ihrer Kunst: Krieg, Umsturz, Sterben.

- Hrdlicka: Ich fühle mich nun mal zuständig fürs Sterbliche. Die Bilder von Goya, seine Schrecken des Krieges, die faszinieren mich. Oder die Sklaven von Michelangelo, die sind für mich große Kunst. Im Schmerzhaften, im Leiden, finde ich, zeigt sich, was den Menschen ausmacht. Und darauf kommt es ja an, dass die Leute hinsehen und merken, hier geht es um etwas. DieNachtwache von Rembrandt, das ist für mich so ein Bild, da bin ich auf den Hintern gefallen, als ich das zum ersten Mal gesehen habe, so eine Dämonie hat das. Da fühlt man sich wie ein Gefangener.

- ZEIT: Zu viel Blut, Gewalt, Exzess?

- Hrdlicka: Ich habe keine Visionen, ich lese die Zeitung, das war immer mein Spruch. Und was man da lesen muss, kann einen ja schon in die Verzweiflung treiben. Der Kapitalismus, das muss man feststellen, hat versagt. Viele Menschen verhungern, die Umwelt geht vor die Hunde. Da frage ich Sie: Wie soll die Kunst sein, etwa hell, glücklich, sanft? Ich bitt schön…

- ZEIT: Es gibt kein abstraktes Kunstwerk, das Ihnen gefällt?

- Hrdlicka: Für mich sind das alles Blankoschecks, und dann kommen die Herren Theoretiker und füllen die Blankoschecks aus mit ihren ach so klugen Gedanken. Nein, so eine Kunst, in die man alles hineingeheimnissen kann, die gefällt mir nicht. Bei dem Schwarzen Quadrat von Malewitsch kann der eine behaupten, es zeige den lieben Gott, der andere sagt, es sei eine hungernde Proletarierin. Mir wird bei so viel Beliebigkeit speiübel.
(Ausschnitt aus dem ZEIT-Interview mit Hrdlicka, 2008
komplett: 
http://www.zeit.de/2008/09/Alfred-Hrdlicka)

 

Quadrat

 

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webgestütztes Tagelöhnertum

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eBay der Lohnarbeit

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»Das Verschlafen ist eine Tradition der sozialistischen Parteien, es ist die zweite Todsünde des «realen Sozialismus». (Die erste Todsünde ist die Verabsolutierung der Macht, die Verwandlung der Macht des Sozialismus in die Macht über den Sozialismus.)«
(Branstner)

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» . . .  auf das Gestern sich berufende Allüren haben zu einem erfolgsorientierten Kampf um den richtigen Weg nichts Positives beizutragen. Notorische Querdenker und narzistische Minderheitler aus Prinzip mögen zu 90 %  Unsinn produzieren, den man erdulden muss, aber die restlichen 5 oder 10 % - manchmal nur ein einziger Satz - können unersetzlich sein.«

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 "Die Sowjetunion hat die schlimmsten äußeren Gefährdungen überstanden, die Interventions- und Bürgerkriege und den Zweiten Weltkrieg, nur die innere Gefährdung, die Selbstgefährdung, hat sie nicht überstanden." Schon Lenin war der Auffassung, die einzigen, die den Kommunismus zugrunderichten  könnten,  seien die  Kommunisten selbst.«
 (Branstner)

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»Bei wem die Moral erst nach dem Fressen kommt, bei dem kommt sie meist auch nach dem Fressen nicht.«
(Branstner)

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»Wir haben jetzt endlich wieder einmal […] Gelegenheit zu zeigen, dass wir keine Popularität, keinen support von irgendeiner Partei irgendwelches Landes brauchen und dass unsere Position von dergleichen Lumpereien total unabhängig ist. […] Haben wir nicht seit soundsoviel Jahren getan, als wären Krethi und Plethi unsere Partei, wo wir gar keine Partei hatten und wo die Leute, die wir als zu unserer Partei als zugehörig rechneten, wenigstens offiziell, sous reserve de les appeler des betes incorrigibles entre nous, auch nicht die Anfangsgründe unserer Sache verstanden? […] Was soll uns, die wir auf die Popularität spucken, eine ›Partei‹, d.h. eine Bande von Eseln, die auf uns schwört, weil sie uns für ihresgleichen hält?«
( Engels: Brief an Karl Marx vom 13. Februar 1851)

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»Wenn es sowieso um nichts mehr geht, weil alles bloß Konstrukt ist, dann erhebt sich für die Flexi-Individuen die allgemeine Anforderung, wechselseitig ihre inhaltslose Meinungssouveränität "anzuerkennen" und jeglichen "Kampf um Wahrheit" zu stornieren.«

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»Während die postmoderne Ideologie immerhin noch wusste, dass der Diskurs trotzdem ein "Machtspiel" ist, ohne allerdings dessen gesellschaftlichen Bedingungszusammenhang zu reflektieren, möchten die alternativideologischen Bürgerkinder von heute nur noch neutrale und unschuldige Erkenntnissubjekte unterstellen, die sich gegenseitig in einem geschützten Wohlfühl-Bunker liebevoll mit Argumenten "beschenken".«

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»Die mit verstellter Stimme vor sich hin menschelnde linksalternative Kleinbürgerei«

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 . . . gesunde Intoleranz, Konfrontation und Polarisierung . . .

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»Wenn es eine Botschaft von Heiligendamm gibt, dann diese: Organsieren. organisieren, organisieren. Die excellente Organisation freier Menschen.«

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